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Die Ausbreitung verhindern: FFP2 Masken und ihre Wirkung

03.11.2020 10:52
Der Mund-Nasen-Schutz ist in Geschäften und in öffentlichen Verkehrsmitteln verpflichtend. Die Corona-Epidemie erfordert größte Vorsicht beim Umgang mit anderen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Aber es gibt Unterschiede in der Wirksamkeit der Mund-Nase- Bedeckungen. Den besten Schutz bieten die sogenannten FFP2-Masken. Bei qualitativ hochwertiger Herstellung ist der Träger gut geschützt. Im tersus-shop.de finden sie die entsprechenden Produkte, und unser schneller Versand liefert Ihnen die Schutzmasken zeitnah an Ihren Wohn- oder Arbeitsort.


Pflegekräfte und Ärzte tragen derartige Gesichtsmasken bei der Behandlung infizierter Patienten. So beugt das medizinische Personal einer Ansteckung vor. Die FFP2-Masken liegen sehr fest auf, schließen Nase und Mund dicht ab. Der Träger atmet durch den integrierten Filter ein, der die größeren Partikel bindet. Gleiches gilt für die Tröpfchen, in denen Viren enthalten sind. Zwar kann das Atmen durch eine derartige Maske bisweilen schwer fallen, in ihrer Wirksamkeit sind diese Bedeckungen aber äußerst wirksam. Deshalb kommen sie in Kliniken bei der Behandlung von Covid-19-Patienten sehr häufig zum Einsatz.

Die FFP2-Maske mit Ventil

Um diese Mund-Nasen-Bedeckung beurteilen zu können, lohnt ein Blick auf die Funktionsweise. Das vorne sitzende Ventil erleichtert das Ausatmen. Aber die Luft gelangt ungefiltert nach außen, Personen in der Umgebung sind also nicht geschützt. Deshalb wird diese Variante auch nur selten im Krankenhaus bei speziellen Aufgaben angewendet.


Für den Träger zeigt sich aber, dass die FFP2-Masken sehr zuverlässig Viren filtern und die Atemluft reinigen, so dass der Nutzer über einen sehr guten Schutz verfügt.
Voraussetzung ist jedoch, dass bei der Produktion sorgfältig auf die Verarbeitung und die Auswahl der Materialien geachtet wird. Die alte Diskussion, ob in Europa oder in China die Standards akzeptabel sind, hat mit den Auseinandersetzungen um die Produktionsstandorte neue Nahrung bekommen. Denn sogar in Apotheken wurden minderwertige Atemmasken angeboten, deren Schutzwirkung nur als mangelhaft bezeichnet werden kann.

Teilweise minderwertige Ware aus Fernost

Der FFP2-Standard setzt voraus, dass mehrere Lagen verarbeitet sind. Wissenschaftler haben die Produkte genauer analysiert und sie aufgeschnitten. Dann wurde die mittlere Schicht gegen eine Lichtquelle gehalten. Der Kunde hat eine gute Qualität erworben, wenn das Licht nicht durchscheint. Sind aber kleine Lichtpunkte zu sehen, ist das Produkt minderwertig. Denn bei diesen Löchern hat das Virus kein Problem, mit der Atemluft in den Organismus zu gelangen. Für die FFP2-Masken wurde ein Grenzwert definiert. Höchstens sechs Prozent der Aerosole dürfen sie durchlassen, sonst erfüllen der Gesichtsschutz nicht die Voraussetzungen, die mit der Bezeichnung FFP2 verbunden sind. Und der erwartete Schutz für den Träger und seine Umgebung ist dann nicht gewährleistet. Man schätzt, dass mittlerweile Milliarden von minderwertigen Produkten in der Bundesrepublik in Umlauf sind. Die DEKRA vergibt das CE-Kennzeichen mit der Nummer 0158, mit dem der Gesichtsschutz nach FFP2 zertifiziert sein sollte. Das Institut geht von etwa acht Milliarden Produkten aus, die nach Deutschland geliefert wurden. Getestet wurden aber nur die Hälfte, und von vier Milliarden ist nicht sicher, ob sie den strengen Vorschriften entsprechen. Der Endverbraucher aber hat keine Möglichkeit, die Qualität zu erkennen. Und es nicht üblich, dass der Händler oder der Verkäufer entsprechende Dokumente vorlegt.

Auch Apotheken betroffen?

In der Apotheke erwartet der Kunde normalerweise höchste Qualität. Aber als die Wissenschaftler nach einer amtlichen Bestätigung fragten, konnten die Mitarbeiter keine entsprechenden Unterlagen vorweisen. Auch im Internet waren Zertifizierungen nicht zu finden. Stattdessen wurden sogar Atemmasken verkauft, die nur aus Stoff gefertigt waren und Nanosilber enthielten. Die Experten bestehen darauf: Eine Maske aus Baumwolle erfüllt, so der aktuelle Kenntnisstand, in keiner Weise die Auflagen. Die Qualitätsklassen für den Atemschutz gehen von anderen Materialien aus, wenn bestimmte Standards erreicht werden sollen. Von Baumwollgewebe kann nicht erwartet werden, dass der Stoff den Anforderungen von FFP2 genügen kann.

Ernüchternde Ergebnisse

Die Experten testeten insgesamt 24 Masken und bewerteten ihre Durchlässigkeit und den Atemwiderstand. Zwölf Produkte konnten bereits die Anforderungen des Schnelltests nicht erfüllen und fielen durch. Etwa die Hälfte der Apothekenmasken war demnach betroffen. Besonders mangelhaft war ein Mund-Nasen-Schutz, der mit 63 Prozent die weitaus meisten Aerosole passieren ließ. Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) reagiert auf Anfrage mit Ausflüchten. Von einem Test könne man nicht auf alle anderen Erzeugnisse schließen, außerdem sei der Markt durch die entstandenen Engpässe mehr als unübersichtlich. Die Branche hat auf die Ungereimtheiten reagiert. Schnelltests sind ab dem ersten Oktober nicht mehr zugelassen, außerdem werden alle Atemmasken, die neu angeboten werden, geprüft. Ohne CE-Zeichen ist ein Verkauf in Zukunft zwar weiterhin möglich. Der Verbraucher ist allerdings aufgerufen, die komplette CE-Kennzeichnung zu beachten. Diese besteht aus den Buchstaben C und E sowie aus einem Zifferncode. In unserem tersus-shop.de erhalten Sie allerdings nur höchste Qualität. Durch unseren schnellen Versand sind die Produkte rechtzeitig bei Ihnen. Die FFP2 Atemmaske und die Atemschutzmaske mit Ventil wurden von tersus-shop.de nach strengen Kritierien in Asien ausgewählt und produziert, genügen allerhöchsten Ansprüchen und können auf zahlreiche Zertifikate verweisen.

Normen der EU

Die europäische Norm EN 149 definiert die Anforderungen an Schutzmasken. Ein als FFP2 angebotener Atemschutz darf eine Leckage von höchsten 25 Prozent aufweisen. Die Schutzwirkung soll wenigstens 95 Prozent betragen. Diese Schutzmasken sind geeignet für das Arbeiten bei gesundheitlichen Stäuben und Nebeln, vermindern den Einfluss schädlicher Stoffe, welche die 10-fache Konzentration der zulässigen Belastungen überschreiten. Weitere Zusatzbezeichnungen sind: Das „S“ bestätigt die Wirksamkeit gegen Partikel und feste Aerosole. „SL“ bindet ölige und wässrige Aerosole oder Partikel. „V“ bedeutet, dass ein Atemventil integriert ist.

RKI mit klaren Empfehlungen

Das Robert-Koch-Institut (RKI) konnte sich in den vergangenen Monaten durch die tägliche Bekanntgabe der Fallzahlen von Corona in der Öffentlichkeit etablieren. Auch für das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geben die Wissenschaftler verlässliche Empfehlungen. Um die Pandemie einzudämmen, wird das Tragen einer Atemschutzmaske in der Öffentlichkeit angeraten. So reduziert die Bevölkerung den Infektionsdruck und verringert die Ausbreitungsgeschwindigkeit von Covid-19. Die Atemmasken tragen außerdem dazu bei, Risikogruppen zu schützen. Die Empfehlung des RKI basiert auf Untersuchungen, die sich mit der Ausbreitung des Virus befassten. Demnach ereignet sich ein erheblicher Teil der Übertragungen zu einer Zeit, in der beim Infizierten noch keine Symptome aufgetreten sind.

Die Ausbreitung von Covid-19 verlangsamen

Die unbemerkten Übertragungen infektiöser Aerosole reduzieren die Gesichtsmasken deutlich. Damit breitet sich Corona langsamer aus. Die Wirkung zeigt sich besonders in der Öffentlichkeit, wenn mehrere Personen zusammenkommen oder sich für längere Zeit dort aufhalten, also etwa am Arbeitsplatz. In Situationen, wo der Abstand von 1,5 Metern nicht immer eingehalten wird, zeigen sich die Vorteile ebenfalls. Dies gilt besonders für Einkäufe oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auch bei Menschenansammlungen im Freien treten Risiken auf, wenn der geforderte Mindestabstand nicht immer eingehalten werden kann. Durch das Tragen einer Atemschutzmaske von möglichst vielen Personen entsteht ein wirksamer Schutz vor Übertragungen, was die Geschwindigkeit der Ausbreitung verlangsamt und die Risiken der Pandemie deutlich reduziert.


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